
Mara Belger
Deutsche Jugendfantasy-Autorin
Ich bin Mara Belger und schreibe atmosphärische Jugendfantasy über verborgene magische Welten, starke Heldinnen und den Mut, über sich hinauszuwachsen. Meine Fantasyromane verbinden emotionale Coming-of-Age-Geschichten mit Geheimnissen, alter Magie und fantastischen Welten voller Abenteuer, Prophezeiungen und verborgener Kräfte.
Geschichten begleiten mich, seit ich denken kann – doch wirklich begonnen hat alles, als ich etwa zehn Jahre alt war. Damals saß ich vor leeren Seiten und füllte sie mit meinen eigenen Ideen. Oft wusste ich selbst noch nicht genau, wohin die Reise ging, aber ich wusste immer: Ich wollte erzählen. Ich wollte Welten erschaffen, in denen mehr möglich ist als im Alltag. Welten voller Magie, Geheimnisse und Figuren, die Leser:innen über viele Seiten hinweg begleiten.
Schon früh haben mich Fantasygeschichten fasziniert – diese Möglichkeit, Grenzen zu verschieben, Fragen zu stellen und Antworten zu finden, die man in der Realität vielleicht nicht sofort sieht. Schreiben war für mich nie nur ein Hobby. Es war immer auch ein Rückzugsort, ein Raum, in dem ich Gedanken ordnen und Gefühle ausdrücken konnte. Und mit der Zeit wurde daraus etwas, das ich nicht mehr missen wollte.
Besonders begeistert mich an der Jugendfantasy, dass sie Magie und emotionale Entwicklung miteinander verbindet. Fantasyromane erzählen nicht nur von fantastischen Welten oder magischen Kräften – sie erzählen von Menschen, die ihren Platz finden müssen, von Ängsten, Entscheidungen und davon, über sich selbst hinauszuwachsen. Genau diese Mischung aus Abenteuer, Emotion und persönlicher Entwicklung liebe ich an Coming-of-Age-Fantasygeschichten.
Mit vierzehn Jahren begann ich, an meinem ersten Jugendfantasy-Roman Schicksalserbin zu arbeiten. Die Geschichte hat mich über viele Jahre begleitet. Sie ist gewachsen, hat sich verändert, wurde verworfen und neu aufgebaut. Es gab Phasen, in denen ich voller Ideen war, und andere, in denen ich gezweifelt habe – an der Geschichte, aber auch an mir selbst. Doch der Wunsch, diese magische Welt zu erzählen, war immer stärker.
Heute ist Schicksalserbin das Ergebnis dieses langen Weges: ein atmosphärischer Fantasyroman über Magie, Verantwortung, Verlust und den Mut, den eigenen Platz zu finden. Die Geschichte verbindet Portal Fantasy, Prophezeiungen, alte Mächte und emotionale Charakterentwicklung mit einer geheimnisvollen Fantasywelt voller verborgener Gefahren.
In meinen Jugendfantasy-Büchern treffen Realität und magische Welten aufeinander. Besonders interessieren mich die Momente, in denen Figuren an ihre Grenzen stoßen – und darüber hinauswachsen. Themen wie Freundschaft, Verrat, Selbstfindung und innere Stärke spielen dabei eine zentrale Rolle. Denn so magisch die Welten auch sind, die ich erschaffe – im Kern geht es immer um sehr menschliche Erfahrungen: um Zweifel, Entscheidungen und darum, den Mut zu finden, weiterzugehen, auch wenn es schwer wird.
Viele meiner Geschichten beginnen mit einer Frage:
Was passiert, wenn plötzlich etwas Unmögliches in eine scheinbar normale Welt einbricht?
Wie verändert Magie Menschen?
Und was geschieht, wenn jemand gezwungen wird, sich seinen größten Ängsten zu stellen?
Diese Fragen begleiten mich oft schon lange, bevor daraus ein Fantasyroman entsteht. Ich liebe es, magische Welten zu entwickeln, Geheimnisse Stück für Stück aufzubauen und Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen – mit Stärken, Schwächen und Fehlern. Besonders wichtig ist mir dabei, dass Leser:innen nicht nur eine spannende Fantasygeschichte erleben, sondern sich auch emotional mit den Figuren verbunden fühlen.
Ein großer Teil meiner Inspiration kommt aus meinem Alltag. Als Lehrerin arbeite ich täglich mit Jugendlichen zusammen und bekomme einen direkten Einblick in ihre Gedanken, Fragen und Herausforderungen. Diese Erfahrungen fließen ganz selbstverständlich in meine Jugendfantasy-Geschichten ein. Sie helfen mir, Figuren zu schreiben, die authentisch wirken und Gefühle erleben, die nachvollziehbar sind.
Deshalb stehen in meinen Fantasyromanen oft starke Heldinnen im Mittelpunkt, die ihren eigenen Weg finden müssen – auch wenn sie zunächst selbst nicht an ihre Stärke glauben. Mich interessieren Figuren, die Fehler machen, zweifeln und wachsen. Denn genau darin liegt für mich die Kraft guter Fantasygeschichten: Sie zeigen, dass Entwicklung möglich ist und dass selbst schwierige Wege bewältigt werden können.
Neben emotionaler Fantasy spielen auch Atmosphäre und Weltenbau eine wichtige Rolle in meinen Büchern. Ich liebe geheimnisvolle Orte, verwunschene Wälder, alte Magie und verborgene Welten, die langsam ihre Geheimnisse offenbaren. Besonders faszinieren mich Geschichten, in denen Magie nicht nur schön oder mächtig ist, sondern auch Verantwortung, Konsequenzen und Opfer mit sich bringt.
Wenn ich schreibe, entstehen viele Szenen zuerst als Bilder in meinem Kopf: ein leuchtender Wald, ein verborgenes Tor, alte Runen oder Figuren, die vor Entscheidungen stehen, die alles verändern könnten. Aus diesen Bildern entwickeln sich nach und nach ganze Fantasywelten.
Auch Bücher selbst spielen in meinem Leben eine große Rolle. Schon als Kind habe ich es geliebt, in Geschichten einzutauchen und fantastische Welten zu entdecken. Fantasybücher waren für mich immer mehr als nur Unterhaltung. Sie waren Trost, Abenteuer, Inspiration und manchmal auch ein Ort, an den man zurückkehren konnte, wenn die Realität zu laut wurde.
Heute liebe ich es genauso sehr, Leser:innen genau dieses Gefühl weiterzugeben. Ich möchte Jugendfantasy schreiben, die nicht nur spannend und atmosphärisch ist, sondern die Menschen berührt und ihnen das Gefühl gibt, Teil einer magischen Welt zu sein.
Das Schreiben selbst ist für mich ein kreativer Prozess voller Höhen und Tiefen. Manche Ideen entstehen plötzlich, andere brauchen Monate oder sogar Jahre, bis sie ihre endgültige Form finden. Oft beginnt alles mit einem einzigen Gedanken, einem Bild oder einer Emotion. Daraus entstehen Figuren, Konflikte und schließlich ganze Geschichten.
Auch wenn das Schreiben manchmal herausfordernd ist, könnte ich mir ein Leben ohne Geschichten nicht mehr vorstellen. Fantasywelten zu erschaffen, Figuren zu begleiten und Leser:innen auf magische Reisen mitzunehmen, bedeutet mir unglaublich viel.
Mit meinen Jugendfantasy-Romanen möchte ich Leser:innen in andere Welten entführen – in Geschichten voller Magie, Geheimnisse und emotionaler Abenteuer. Geschichten über Hoffnung, Mut und die Frage, wer wir sein können, wenn wir über uns hinauswachsen.
Denn manchmal reicht genau das:
ein Gedanke,
eine Geschichte,
oder eine einzige Figur,
um etwas in Bewegung zu setzen.
Und genau deshalb schreibe ich.
